STILL (UA)  


Werkstattbühne
JUP - Junges Pfalztheater


Premiere

17.01.2025

Text

Dirk Pope

Dramaturgie
Philipp Matthias Müller

Fassung

Philipp Matthias Müller und Marion Hélène Weber
Bühne, Kostüm und Video
Sophie Thammer
Mit
Hannah Hartmann, Marius Petrenz, Paula Vogel


STILL! 2 c Thomas Brenner
STILL! 3 c Thomas Brenner
STILL! 1 c Thomas Brenner
STILL!4 c Thomas Brenner
STILL!5 c Thomas Brenner
STILL!6 c Thomas Brenner


Als ihre Eltern sich trennen, fasst Mariella einen Ent­schluss: Sie hört von einem Tag auf den anderen auf zu sprechen. Es wird sowieso viel zu viel geredet, geschwa­felt, geschwätzt auf dieser Welt. Sie spricht nicht mehr mit ihrer Mutter, nicht mehr mit ihrem Vater und auch nicht mehr in der Schule – Mariella spricht einfach mit niemandem mehr. Aber umso lauter es um sie herum wird, umso stiller wird sie. Nur Stan versteht sie. Stan ist gehörlos und so ist es ihm so­wieso egal, ob Mariella redet oder nicht. Über ihre Smart­phones beginnen die beiden miteinander zu kommunizie­ren, werden unzertrennlich. Doch die Schikanen von Mariellas Mitschüler:innen ken­nen keine Grenzen und so wird es am Ende notwendig, dass Mariella ihre Stimme erhebt.


»STILL!« erzählt von Außenseitertum, von der Suche nach dem eigenen Platz in der Welt und regt dazu an, über Wörter, Worte und Werte nachzudenken. Mariellas und Stans Geschichte handelt von Inklusion, Mobbing, Verlusterfahrung und ist gleichzeitig eine rührende Liebesgeschichte zweier Teenager.



DRINNEN (UA)  


Werkraum
Münchner Kammerspiele


Premiere

23.11.2024

Text

Matthias van den Höfel

Dramaturgie
Paulina Wawerla 

Bühne
Julia Bahn
Kostüm
Sarah Meischein

Sounddesign

Calixto María Schmutter
Mit
Sebastian Brandes, Annette Paulmann, Martin Weigel, Luisa Wöllisch

MK_DRINNEN_01_Julian Baumann
MK_DRINNEN_02_Julian Baumann
MK_DRINNEN_03_Julian Baumann
MK_DRINNEN_04_Julian Baumann
MK_DRINNEN_05_Julian Baumann
MK_DRINNEN_06_Julian Baumann


Das Gewinnerstück des Münchner Förderpreises für neue Dramatik zeichnet das Beziehungsgeflecht um einen erwachsenen Mann mit Mehrfachbehinderung. Es geht um Care-Arbeit zwischen Selbstaufopferung und Priorisierung der eigenen Bedürfnisse.


Regina ist alleinerziehende Mutter und pflegt ihren erwachsenen, mehrfachbehinderten Sohn David. Ihr Alltag ist seit Jahren geprägt von streng getakteten Routinen. Als Reginas Lebensgefährte Michael ein Jobangebot in Peru erhält, weiß Regina nicht, wie sie damit umgehen soll. Die Freundinnen sagen: Denk doch auch mal an dich. Und Regina findet kaum mehr die Kraft, die Kühlschranktür zu öffnen. Das Gewinnerstück des Münchner Förderpreises für neue Dramatik zeichnet ein einfühlsames Porträt einer Frau auf der Suche nach ihrem eigenen Platz im Leben.



KASIMIR UND KAROLINE 


Theater im KunstQuartier Mozarteum Salzburg


Premiere

14.01.2022

Text

Ödön von Horváth

Fassung
Marion Hélène Weber 

Ausstattung
Carla Schwering
Musik
Calixto María Schmutter
Mit
Annalisa Hohl, Juliette Larat, Lukas Vogelsang, Benjamin Vizotis,

Rachid Zinaladin


©Fankofilm
©Fankofilm
©Fankofilm
©Fankofilm_5
©Fankofilm


„Meine Generation ist bekanntlich sehr mißtrauisch und bildet sich ein, keine Illusion zu haben. Auf alle Fälle hat sie bedeutend weniger, als diejenige, die uns herrlichen Zeiten entgegengeführt hat“ (Ödön von Horváth)


Eine Generation, der versprochen wurde, dass alles immer besser wird, geht auf das Oktoberfest. Fünf junge Leute ziehen durch die Nacht auf der Suche nach Zukunft oder zumindest Freiheit. Auf der Jagd nach dem Augenblick, in dem die Zeit für einen kurzen Moment endlich einmal stillsteht.


Eingeladen zum Körber Studio Junge Regie 2023



ICHNOGRAPHIEN -
IN DEN FUßSTAPFEN ZWEIER FAMILIEN


Probebühne 1, Mozarteum Salzburg


Premiere

13.05.2022

Regie und Text
Alexander Smirzitz und

Marion Hélène Weber 
Ausstattung
Lenni Hofer
Mit
Alexander Smirzitz und

Marion Hélène Weber


Ichnographie_1©Fankofilm
Ichnographie_6©Fankofilm
Ichnographie5_©Fankofilm
Ichnographie4_©Fankofilm
Ichnographie_2©Fankofilm
Ichnographie_3©Fankofilm


"Wir Europäer machen etwas falsch – oder nicht ganz richtig – in der Art, wie wir unsere Toten ehren und ihrer gedenken. Was tun wir denn schon?" - Rudolf Smirzitz


Eine Wiener Altbauwohnung und ein 200 Jahre altes Bauernhaus im ländlichen Allgäu. Kartons voller Unterlage, Ordner voller Fotos und Briefe in Sütterlin, aber wer von uns liest noch Sütterlin? Eine Annäherung an deutsch-österreichische Geschichte des 20ten Jahrhunderts durch die (Über)Reste und Lücken in den Nachlässen zweier sehr verschiedener Familien.


Eingeladen zum Hin&Weg Theaterfestival 2022
Ausschnitte veröffentlicht im Literaturmagazin process*in



CHOREOGRAPHIE DER LEICHTIGKEIT


Theater im Kunstquartier, Mozarteum Salzburg


Premiere

28.10.2021

Komposition

Seungyong Kim

Libretto

Evelyn Innerbichler

Regie

Lea Oltmanns und

Marion Hélène Weber

Dirigat

Antoni Jerzy Pikuta

Bühne

Franziska Haberlander

Kostüm

Selina Nowak

Mit

Gian Bhogal,

Marie Eick-Kerssenbrock,

Electra Lochhead,

Jakob Mitterrutzner, Imke Siebert, Annika Sandberg

Choreographie1
Choreographie2
Choreographie3
Choreographie4


„Unser Gefängnis ist Kreis
Ein Kreis ist unser Gefängnis“


Basierend auf Texten der Dichterin und Nobelpreisträgerin Nelly Sachs entstanden drei Kompositionen, die am 28. und 29. Oktober 2021 gemeinsam mit dem œnm . œsterreichisches ensemble für neue musik im Rahmen des Crossroads-Festivals aufgeführt wurden.



RICHARD II - EINE RACHEFANTASIE


Probebühne 3, Mozarteum Salzburg


Premiere

16.09.2021

Text

nach William Shakespeare

Fassung

Marion Hélène Weber

Bühne

Lenni Hofer
Musikalische Unterstützung

Calixto María Schmutter

Mit

Alexander Smirzitz, Rebecca Thoß, Lea Oltmanns




HinundWeg
Richard_1 c Hofer
Richard_2 c Hofer
Richard_3 c Hofer
Richard_4 c Hofer
Richard_5 c Hofer


"Und weiter sage ich, und werd es weiter sagen,
Bei Mowbrays widerlicher Existenz, dass
Er verantwortet den Tod der Dame Gloster“


Mit diesem Vorwurf und ihrem Wunsch nach Rache trifft Harriet Bolingbroke auf Richard II. Weder sie, noch der selbstgewisse König ahnen zu diesem Zeitpunkt welche weitreichenden und tödlichen Folgen diese Forderung auslösen wird.

Eine Rachefantasie zum Thema weiblicher Wut nach Shakespeares Drama über den Sturz eines Königs, der sich als unantastbar ansieht.


Eingeladen zum Hin&Weg Theaterfestival 2022



THREE PEOPLE WALK INTO THE GENIUS BAR


LOT-Theater Braunschweig in Kooperation mit dem Schredder Festival des Theaterhaus Hildesheim e.V


Premiere

30.05.2021

Von und Mit

Juno Peter, Daniele Szeredy,

Marion Hélène Weber




Genius1 c Schneider
Genius2 c Schneider
Genius3 c Schneider
Genius4 c Schneider
Genius5 c Schneider
Genius6 c Schneider


THREE PEOPLE WALK INTO THE GENIUS BAR UND SMASH THE KUNST-PATRIARCHY SMASH IT SMASHY SMASH (AT)

Eine Verschwörung, die seit Jahrtausenden die Kunstwelt lenkt ist in vollem Gange. Eine Verschwörung, in die wir alle verstrickt sind: Die Verschwörung um das männliche Künstlergenie. Wo hat sie ihren Ursprung? Wie verwickelt sind die Theater-Institutionen darin? Wie bestimmt sie den Lauf unserer Karrieren als Kunstschaffende? Und ist es möglich, sich ihrer Macht zu entziehen?

Um diesen und weiteren Fragen auf den Grund zu gehen, schreddern wir den Mythos Künstlergenie in einer Performance mit drei Menschen und einer Live-Kamera.



VERZEICHNIS EINIGER VERLUSTE


Barockmuseum Salzburg


Premiere

15.01.2021

Text

nach Judith Schalansky
Ausstattung

Lenni Hofer

Mit

Alaaeldin Dyab, Carl Herten,

Imke Siebert



 

Verzeichnis einiger Verluste_1®JannikGoerger
Verzeichnis einiger Verluste_2®Jannik Goerger
Verzeichnis einiger Verluste_3®JannikGoerger
Verzeichnis einiger Verluste_4®JannikGoerger


Ein digitaler und analoger Durchgang durch das Barockmuseum Salzburg eröffnet die Einsicht in ein Verzeichnis einiger Verluste.

Eine installative Ausstellung über die Spannung zwischen dem Verschwunden und dem, was trotz allem noch übrig ist. Verschwundene Gegenstände, Gebäude und Geschichten werden für einen kurzen Moment zurück ins Gedächtnis gerufen, bevor sie uns wieder entweichen.


Interne Aufführung des Thomas-Bernhard-Institus



DER BÄR, DER NICHT DA WAR 


Lichtlabor Mozarteum Salzburg


Premiere

Juni 2020

Text

Oren Lavie
Ausstattung

Lenni Hofer

Mit

Raban Bieling und Maren Solty



 

Bär1 c Schummüller
Bär2 c Schumüller
Bär3 c Schumüller
Bär4 c Schumüller


Um Viertel nach es war einmal kann man im Wald seltene Juckreize finden. Und manchmal
kratzen diese Juckreize sich so sehr, dass sie dadurch Bären werden.
Bären? Bären!

Jetzt gibt es für den Bär, der nicht da war, viele Frage und am besten fängt man mit der
Größten an: Bist du ich? Was für eine gute Frage!

Eine Reise in einen Wald voller Juckreize, Schildkrötentaxis und philosophischer Fragen. Für alle Menschen ab 6 Jahren.



IN:BETWEEN


Pepper Theater München


Premiere

26.04.2019

Von und Mit

Azeret Koua, Julia Schleier,

Daniele Szeredy, 

Marion Hélène Weber




Between1 c Carrara
Between2 c Carrara
Between3 c Carrara
Between1 c Gibalenko
Between2 c Gibalenko


14.08.2018. Flughafen Amsterdam. Ein Nicht-Ort von Ankunft und Aufbruch, Abflug und Landung. Eine Brücke die keiner Nation angehört. Eigentlich.
Eine junge Frau fährt nach Hause.

LAST CALL FOR FLIGHT KL1792 TO DETROIT.
MA’AM, CAN YOU COME WITH ME PLEASE

Sonderkontrolle WHAT IS YOUR NAME Der Rhythmus von Ankunft und Aufbruch WHY ARE YOU FLYING BACK TO THE US Abflug und Landung wird unterbrochen ARE YOUR PARENTS AMERICAN CITIZENS Der Scanner leuchtet Rot HAVE YOU EVER BEEN CONVICTED OF A CRIME Niemals eine gute Farbe ARE YOU A MEMBER OF A TERRORIST ORGANIZATION


Vorbericht der Süddeutschen Zeitung zur Produktion.



LENZ, LEONCE UND LENA


Büchner1 c Steigerwald
Büchner2 c Steigerwald
Büchner3 c Steigerwald
Büchner4 c Steigerwald

Rationaltheater München


Premiere

07.2017

Text

nach Georg Büchner
Fassung

Sophia Bock und

Marion Hélène Weber
Ausstattung

Sophia Bock

Mit

Justus Dallmer, Lisa Grinda,

Lukas Illig, Rebecca Thoß



 


„Den 20. ging Lenz durchs Gebirg.“ - Georg Büchner


Der junge Autor versucht seinen manischen Wahnvorstellungen und psychischen Krisen zu entkommen, er hofft darauf in der Natur etwas Ruhe zu finden. In einer anderen Welt versuchen sich zwei gelangweilte Königskinder an der Rebellion gegen ihre Eltern und fliehen vor ihrer geplanten Verheiratung. Zwei Welten krachen aufeinander und ihre Trennlinien werden immer dünner

Die Inszenierung entstand im Rahmen des Projekts "Gesammelte Werke: Georg Büchner" des Münchners Theaterkollektivs Regiealsfaktor. Ein Team von insgesamt 13 Leuten stellte sich der Aufgabe, innerhalb eines Probenzeitraums von einem Monat das Gesamtwerk des früh verstorbenen Autors auf die Bühne zu bringen. Entstanden sind drei Inszenierungen, die an mehreren Marathonabenden und als Einzelaufführungen präsentiert wurden.



EIN LAND IN EUROPA


Keller der kleinen Künste München


Premiere

06.2016

Text

nach Max Frisch
Fassung

Sophia Bock und

Marion Hélène Weber
Ausstattung

Sophia Bock

Mit

Rouven Blessing, Lukas Illig,

Lois Schofield, Daniele Szeredy, Rebecca Thoß




Land1 c Grinda
Land2 c Grinda
Land3 c Grinda
Land4 c Grinda


„Wie oft muss eine bestimmte Hoffnung (z.B. eine politische) sich nicht erfüllen, damit Sie die betroffene Hoffnung aufgeben, und gelingt Ihnen dies, ohne sich sofort eine andere Hoffnung zu machen?"- Max Frisch


Eine Fabel fürs Theater über ein Europa von gestern und heute.